Seilversichertes Klettern am berühmten Mannlgrat und zweifaches Gipfelglück!

Mit dem ersten Bus der Kehlsteinhaus-Linie geht es von der Abfahrtsstelle am Obersalzberg zum Kehlstein-Buswendeplatz unterhalb des Kehlsteinhauses. Von dort trennen wir uns schnell von den ersten Tages-Touristen und erreichen zu Fuß über einen kurzen Pfad das Kehlsteinhaus.
Von dort geht es zunächst den Pfad zum Gipfel des Kehlsteins, von dem der beginnende Mannlgrat mit einer Natursteinmauer abgegrenzt ist, die bereits in früheren Zeiten den Kehlstein vor Zugriffen vom Göll-Massiv aus absichern sollte.
Hier ist es auch schon an der Zeit, das Klettersteig-Set anzulegen!
Das Bild zeigt den Mannlgrat als Übergang zum Hohen Göll im Hintergrund.



Am Ende des Mannlgrates, des Übergangs vom Kehlstein zum Hohen Göll, kann man entweder nach links zum Purtschellerhaus über die Klettersteige „Schuster-Route“ oder über den „Kamin“ absteigen – oder aber rechts weiter auf den majestätischen Hohen Göll (2.522m) aufsteigen.


Der Hohe Göll ist der höchste Gipfel im Göll-Massiv am Ostrand der Berchtesgadener Alpen. Von seinem Gipfel bietet sich (eigentlich!) ein einzigartiger und gewaltiger Rundblick – über das Berchtesgadener Land und bis weit hinein ins Salzburger Land – es sei denn, das Salzburger Land hüllt sich in dichte Wolken, wie ausgerechnet am heutigen Tag 🙂
Über den Kuchl-Göll, einen etwas niedriger gelegenen, aber nicht minder aussichtsreichen Gipfel folgen wir der (harmlosen und technisch unproblematischen) Gratwanderung, die uns in einem weiten Bogen über das Bergmassiv in einigen auf- und abwärts verlaufenden Passagen schließlich aufs Hohe Brett (2.340m) führt. Dieses bietet wiederum eine faszinierende Sicht auf die Berchtesgadener Berge und zum Tennengebirge, insbesondere hinunter zum Jenner-Gebiet und den Königsbach-Almen.
Dieses bietet wiederum eine faszinierende Sicht auf die Berchtesgadener Berge und zum Tennengebirge, insbesondere hinunter zum Jenner-Gebiet und den Königsbach-Almen.

