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2-Tages-Tour durchs Steinerne Meer: Riemannhaus (2.177 m) – Eichstätter Weg – Ingolstädter Haus (2.120 m)

Vielfältige und beeindruckende Überschreitung des Steinernen Meeres mit zahlreichen Gelegenheiten, weitere, interessante Gipfel „mitzunehmen“!

Los geht´s am Wanderparkplatz Santen bei Maria Alm. Bis zum Beginn der Materialseilbahn dem zunehmend steilen Forstweg folgend, immer Breithorn (links) und den Sommerstein (2.306m) mittig im Bild, den „Hausberg“ des Riemannhauses vor Augen.

Auf dem Riemannhaus (2.177m) angekommen, faszinieren der Blick Richtung Maria Alm und Saalfelden (Foto) sowie ins Steinerne Meer gegenüber. Links auf dem Bild, der Sommerstein, ist auf JEDEN FALL einen kurzen Aufstieg wert. Details unter www.riemannhaus-maria-alm.de

Eine neu renovierte und von motivierten, jungen Betreibern wunderbar geführte Hütte des DAV, Sektion Ingolstadt.

Neben Sommerstein (30 Min., leicht) gehts über Schönegg (1 h, unkpmpliziert), vorbei am Wurmkopf (1,5 h, mittelschwer) hinauf zur Schönfeldspitze (in der Bildmitte, 2.653 m), die nicht unkompliziert ist und auf jeden Fall erfahrenen Kletterern (frei, Handeinsatz, unversichertes Klettern) vorbehalten bleibt – aber auf jeden Fall den Aufstieg wert ist (ca. 3h ab Riemannhaus – die vorhandenen Beschilderungen untertreiben etwas…)!

Am nächsten Morgen brechen wir vom Riemannhaus zur Überschreitung des Steinernen Meeres über den „Eichstätter Weg“ auf. Dieser führt über zahllose Anhöhen vorbei an Karstlöchern, Felsstürzen und interessanten Gesteinsformationen mühsam in ca. 3,5h zum ebenfalls vom DAV – Sektion Ingolstadt – geführten „Ingolstädter Haus“.

Mit Begeisterung erzählt Hüttenwart Erich von der Geschichte dieser Schutzhütte in 2.132m Höhe im Steinernen Meer…

Von hier aus ist eine Besteigung des Großen Hundstod (2,5h einfach) oder des idyllischen Kleinen Hundstot (Bild, 45 Min.) geradezu ein MUSS, zumal man von hier aus einen absolut unbeschreiblichen Blick auf den Dießbach-Stausee und den bevorstehenden Abstieg nach Weißbach / Lofer hat.

Über einen zunächst steilen, steinigen und etwas rutschigen Steig, ab Ende der Materialseilbahn in einen bequemen Fahrweg übergehend, geht es wieder hinunter, erst idyllisch entlang des Dießbachs bis zum Dießbach-Stausee. Nach einer genußvollen Pause auf der dahinterliegenden Kallbrunn-Alm geht es den Fahrweg hinunter nach Weißbach b. Lofer. Von dort geht es per Bus oder Taxi (15,00 EUR p. Person) zurück zum Ausgangspunkt.

Insgesamt waren wir zweieinhalb Tage unterwegs – eine unvergessliche Wanderung mit unzähligen Eindrücken.

Wegstrecke und Höhenmeter variieren je nach dem, welche Gipfel man von einer der beiden Hütten jeweils „mitnimmt“ und ab wo man aufsteigt bzw. wie weit man wieder ins Tal wandert oder sich abholen lässt.

Auf jeden Fall eine Empfehlung wert!

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